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Gottesdienst: Visionsträger

Markus 12,38-44
David Feige 

 

Die ganze Volksmenge hörte Jesus gerne zu.38Und das lehrte er sie: »Nehmt euch in Acht vor den Schriftgelehrten: Sie zeigen sich gern in ihren langen Gewändern und wollen auf den Marktplätzen gegrüßt werden.39In den Synagogen und bei den Festessen ist es ihnen wichtig, die Ehrenplätze zu bekommen.40Sie bringen die Häuser der Witwen in ihren Besitz und sprechen nur zum Schein lange Gebete. Dafür werden sie sehr hart bestraft werden.« 41Dann setzte Jesus sich in die Nähe des Opferkastens. Dort beobachtete er, wie die Leute Geld hineinwarfen. Viele wohlhabende Leute gaben viel hinein.42Da kam auch eine arme Witwe. Sie warf zwei kleine Kupfermünzen hinein –das entspricht der kleinsten römischen Münze.43Jesus rief seine Jünger herbei und sagte zu ihnen: »Amen, das sage ich euch: Diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle anderen, die etwas in den Opferkasten geworfen haben.44Denn alle anderen haben nur etwas von ihrem Überfluss abgegeben. Aber diese Witwe hat alles hergegeben, was sie selbst zum Leben hat – obwohl sie doch arm ist.«

 

Gottesdienst: Visionsträger

Johannesevangelium 21, 1-14
Nicole Fraaß 

 

1Später zeigte sich Jesus seinen Jüngern noch einmal. Das war am See von Tiberias und geschah so: 2Es waren dort beieinander: Simon Petrus, Thomas, der Didymus genannt wird, Natanael aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei weitere Jünger. 3Simon Petrus sagte zu den anderen: »Ich gehe fischen!« Sie antworteten: »Wir kommen mit.« Sie gingen zum See und stiegen ins Boot. Aber in jener Nacht fingen sie nichts. 4Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Die Jünger wussten aber nicht, dass es Jesus war.5Jesus fragte sie: »Meine Kinder, habt ihr nicht etwas Fisch zu essen? «Sie antworteten: »Nein!« 6Da sagte er zu ihnen: »Werft das Netz an der rechten Bootsseite aus. Dann werdet ihr etwas fangen!« Sie warfen das Netz aus. Aber dann konnten sie es nicht wieder einholen, so voll war es mit Fischen. 7Der Jünger, den Jesus besonders liebte, sagte zu Petrus: »Es ist der Herr!« Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr war, zog er sich seinen Mantel über und band ihn hoch. Er war nämlich nackt. Dann warf er sich ins Wasser. 8Die anderen Jünger folgten im Boot und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Sie waren nicht mehr weit vom Ufer entfernt, nur etwa 100 Meter. 9Als sie an Land kamen, sahen sie dort ein Kohlenfeuer brennen. Darauf brieten Fische, und Brot lag dabei.10Jesus sagte zu ihnen: »Bringt ein paar von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.« 11Da stieg Simon Petrus ans Ufer und zog das Netz an Land. Es war voll mit großen Fischen – genau 153 Stück. Und das Netz zerriss nicht, obwohl es so viele waren.12Da sagte Jesus zu ihnen: »Kommt und esst!« Keiner der Jünger wagte es, ihn zu fragen: »Wer bist du?« Sie wussten doch, dass es der Herr war. 13Jesus trat zu ihnen, nahm das Brot und gab ihnen davon. Genauso machte er es mit dem Fisch. 14Das war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern zeigte, nachdem er von den Toten auferstanden war.

 

Gottesdienst: Visionsträger

Malachi 3,6-12
Malte Kleinert 

 

6 Ja, ich bin der Herr, ich habe mich nicht geändert. Und ihr seid noch immer die Nachkommen Jakobs.7 Seit den Tagen eurer Vorfahrenseid ihr von meinen Bestimmungen abgewichen. Ihr habt euch nicht darangehalten. Kehrt um zu mir! Dann will ich zu euch umkehren, sagt der Herr Zebaot. Ihr aber fragt: »Wieso sollen wir umkehren?«8 Darf ein Mensch Gott betrügen? Ja, ihr betrügt mich. Ihr aber fragt: »Wie betrügen wir dich? «Ihr unterschlagt etwas vom zehnten Teil und von den Abgaben!9 Deshalb liegt ein Fluch auf euch. Doch ihr betrügt mich weiter, ihr, das ganze Volk! 10 Bringt den zehnten Teil vollständig zum Vorratshaus, damit es im Tempel genug zu essen gibt. Der Herr Zebaot sagt: Stellt mich damit ruhig auf die Probe! Seht, ob ich die Schleusen des Himmels öffne und Segen im Überfluss auf euch schütte.11 Ich werde die Heuschrecken von euch abwehren. Sie werden eure Ernteerträge nicht mehr zerstören. Auch der Weinstock auf dem Feld wird Früchte tragen. Das sagt der Herr Zebaot.12 Dann werden euch alle Völker glücklich preisen, denn euer Land ist gut. Das sagt der Herr Zebaot.

 

Gottesdienst: Wie Leben gelingt.

Psalm 112 (Basis Bibel)
Miriam Wardin & Denny Göltzner

1Glücklich ist, wer zum Herrn gehört und seine Gebote voller Freude befolgt. 2Dessen Kinder werden im Land angesehen sein, man lobt sie als eine aufrechte Generation. 3Wohlstand und Reichtum sind in seinem Haus zu finden, und seine Gerechtigkeit bleibt für immer bestehen. 4Im Dunkeln ist er ein Licht für aufrechte Menschen. Gnade, Barmherzigkeit und Liebe strahlt er aus. 5Gut ist der Mensch, der schenkt und verleiht. Bei seinen Geschäften hält er sich an das Recht. 6Ja, wenn er sich daran hält, wird er nie scheitern. Immer wird man daran denken, wie gerecht er ist. 7Böse Gerüchte braucht er nicht zu fürchten. Er bleibt standhaft, er vertraut dem Herrn. 8Er zeigt sich unbeugsam, er kennt keine Angst. Am Ende wird er auf seine Feinde herabsehen. 9Er verteilt Spenden unter den Armen. Seine Gerechtigkeit steht fest für immer. Sein Ansehen wächst und wird in Ehren gehalten. 10Der Frevler sieht es und ärgert sich. Er knirscht mit den Zähnen, es nützt ihm nichts. Die Wunschträume der Frevler werden zerplatzen.

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Gottesdienst: Wie Leben gelingt.

1. Korinther 6,19-20 (Basis Bibel)
Tina Göltzner

19Wisst ihr das etwa nicht: Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes, der in euch wirkt. Gott hat ihn euch geschenkt! Nun gehört ihr nicht mehr euch selbst. 20Gott hat euch zu einem hohen Preis freigekauft. Sorgt also dafür, dass euer Leib Gott Ehre erweist!

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Gottesdienst: Wie Leben gelingt.

1. Timotheus 6, 17-19 (Basis Bibel)
DEnny Göltzner

17Gib denjenigen, die in dieser Welt reich sind, die Anweisung, nicht überheblich zu sein. Sie sollen ihre Hoffnung nicht auf etwas so Unsicheres wie Reichtum setzen, sondern auf Gott. Er gibt uns alles in reichem Maß, und wir dürfen es genießen. 18Die Reichen sollen Gutes tun, großzügig sein mit guten Werken, freigebig und bereit, mit anderen zu teilen. 19Damit schaffen sie sich eine sichere Grundlage für die Zukunft. So können sie das wahre Leben erlangen.

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Gottesdienst: Wie Leben gelingt.

Johannes 14, 15-21 (BasisBibel)
Miriam Wardin

15»Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote befolgen. 16Und ich werde den Vater um etwas bitten: Er wird euch an meiner Stelle einen anderen Beistand geben, einen, der für immer bei euch bleibt. 17Das ist der Geist der Wahrheit. Diese Welt kann ihn nicht empfangen, denn sie sieht ihn nicht und erkennt ihn nicht. Aber ihr kennt ihn, denn er ist mit euch verbunden und wird immer mit euch verbunden bleiben. 18Ich lasse euch nicht wie Waisenkinder allein. Ich komme wieder zu euch. 19Es dauert nur noch kurze Zeit, dann wird diese Welt mich nicht mehr sehen. Aber ihr werdet mich sehen, weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet. 20An dem Tag werdet ihr erkennen. Ich bin mit dem Vater verbunden, ihr seid es mit mir, und ich bin es mit euch. 21Wer meine Gebote hält und sie befolgt, der liebt mich wirklich. Wer mich liebt, wird von meinem Vater geliebt. Und auch ich liebe ihn und werde mich ihm zeigen.«

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Gottesdienst: Wie Leben gelingt.

Römer 12,1-12 (Basis Bibel)
Tobias Nestler

1Brüder und Schwestern, bei der Barmherzigkeit Gottes bitte ich euch: Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung. Es soll ein lebendiges und heiliges Opfer sein, das ihm gefällt. Das wäre für euch die vernünftige Art, Gott zu dienen. 2Und passt euch nicht dieser Zeit an. Gebraucht vielmehr euren Verstand in einer neuen Weise und lasst euch dadurch verwandeln. Dann könnt ihr beurteilen, was dem Willen Gottes entspricht: Was gut ist, was Gott gefällt und was vollkommen ist. 3Bei der Gnade, die Gott mir geschenkt hat, sage ich jedem Einzelnen von euch: Überschätzt euch nicht und traut euch nicht mehr zu, als angemessen ist. Strebt lieber nach nüchterner Selbsteinschätzung. Und zwar jeder so, wie Gott es für ihn bestimmt hat – und wie es dem Maßstab des Glaubens entspricht. 4Es ist wie bei unserem Körper: Der eine Leib besteht aus vielen Körperteilen, aber nicht alle Teile haben dieselbe Aufgabe. 5Genauso bilden wir vielen Menschen, die zu Christus gehören, miteinander einen Leib. Aber einzeln betrachtet sind wir wie unterschiedliche und doch zusammengehörende Körperteile. 6Wir haben verschiedene Gaben, so wie Gott sie uns in seiner Gnade geschenkt hat: Wenn jemand die Gabe hat, als Prophet zu reden, soll er das in Übereinstimmung mit dem Glauben tun. 7Wenn jemand die Gabe hat, Aufgaben in der Gemeinde zu übernehmen, soll er ihr diesen Dienst tun. Wenn jemand die Gabe hat zu lehren, soll er als Lehrer wirken. 8Wenn jemand die Gabe hat zu ermutigen, soll er Mut machen. Wer etwas gibt, soll das ohne Hintergedanken tun. Wer für die Gemeinde sorgt, soll es mit Hingabe tun. Wer sich um die Notleidenden kümmert, soll Freude daran haben. 9Eure Liebe soll aufrichtig sein. Verabscheut das Böse und haltet am Guten fest. 10Liebt einander von Herzen als Brüder und Schwestern. Übertrefft euch gegenseitig an Wertschätzung. 11Lasst nicht nach in eurem Eifer. Lasst euch vom Geist anstecken und dient dem Herrn. 12Freut euch, dass ihr Hoffnung habt. Bleibt standhaft, wenn ihr leiden müsst. Hört nicht auf zu beten.

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Gottesdienst: Wie Leben gelingt.

Kolosser 3, 12-17 (NGÜ)
DEtlef Kauper

12 Geschwister, ihr seid von Gott erwählt, ihr gehört zu seinem heiligen Volk, ihr seid von Gott geliebt. Darum kleidet euch nun in tiefes Mitgefühl, in Freundlichkeit, Bescheidenheit, Rücksichtnahme und Geduld. 13 Geht nachsichtig miteinander um und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat. Genauso, wie der Herr euch vergeben hat, sollt auch ihr einander vergeben. 14 Vor allem aber bekleidet euch mit der Liebe; sie ist das Band, das euch zu einer vollkommenen Einheit zusammenschließt. 15 Der Frieden, der von Christus kommt, regiere euer Herz und alles, was ihr tut! Als Glieder eines Leibes seid ihr dazu berufen, miteinander in diesem Frieden zu leben. Und seid voll Dankbarkeit ´gegenüber Gott`! 16 Lasst die Botschaft von Christus bei euch ihren ganzen Reichtum entfalten. Unterrichtet einander ´in der Lehre Christi` und zeigt einander den rechten Weg; tut es mit der ganzen Weisheit, ´die Gott euch gegeben hat`. Singt Psalmen, Lobgesänge und von Gottes Geist eingegebene Lieder; singt sie dankbar und aus tiefstem Herzen zur Ehre Gottes. 17 Alles, was ihr sagt, und alles, was ihr tut, soll im Namen von Jesus, dem Herrn, geschehen, und dankt dabei Gott, dem Vater, durch ihn.

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Gottesdienst: Zeit Geist

Mattäusevangelium 7, 1-5  (LU)
Tina Göltzner und Malte Kleinert 

 

»Ihr sollt andere nicht verurteilen, damit Gott euch nicht verurteilt. Denn das Urteil, das ihr fällt, wird euch treffen. Und der Maßstab, den ihr an andere anlegt, wird auch für euch gelten. Du siehst den Splitter im Auge deines Gegenübers. Bemerkst du nicht den Balken in deinem eigenen Auge? Wie kannst du zu deinem Gegenüber sagen: ›Komm her! Ich zieh dir den Splitter aus deinem Auge.‹ Dabei steckt doch in deinem eigenen Auge ein Balken! Du Scheinheiliger! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge. Dann hast du den Blick frei, um den Splitter aus dem Auge deines Gegenübers zu ziehen.«

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Gottesdienst: Zeit Geist

Lukasevangelium 8,1-3; Johannesevangelium 20,1 und 11-18 (LU)
Simon Roppel 

 

1 Und es begab sich danach, dass er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm, 2 dazu etliche Frauen, die er gesund gemacht hatte von bösen Geistern und Krankheiten, nämlich Maria, genannt Magdalena, von der sieben Dämonen ausgefahren waren, 3 und Johanna, die Frau des Chuza, eines Verwalters des Herodes, und Susanna und viele andere, die ihnen dienten mit ihrer Habe. 1 Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab weggenommen war. 11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, beugte sie sich in das Grab hinein 12 und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den andern zu den Füßen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte. 13 Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. 14 Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist. 15 Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen. 15 Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister! 17 Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. 18 Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich habe den Herrn gesehen«, und was er zu ihr gesagt habe.

Gottesdienst: Zeit Geist

Lukas 10, 25-37  (BB)
Darius Eis 

 

»25Da kam ein Schriftgelehrter und wollte Jesus auf die Probe stellen. Er fragte ihn: »Lehrer, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben bekomme?« 26Jesus fragte zurück: »Was steht im Gesetz? Was liest du da?« 27Der Schriftgelehrte antwortete: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken.« Und: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.« 28Jesus sagte zu ihm: »Du hast richtig geantwortet. Halte dich daran und du wirst leben.« 29Aber der Schriftgelehrte wollte sich verteidigen. Deshalb sagte er zu Jesus: »Wer ist denn mein Mitmensch?« 30Jesus erwiderte: »Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho. Unterwegs wurde er von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn bis aufs Hemd aus und schlugen ihn zusammen. Dann machten sie sich davon und ließen ihn halb tot liegen. 31Nun kam zufällig ein Priester denselben Weg herab. Er sah den Verwundeten und ging vorbei. 32Genauso machte es ein Levit, als er zu der Stelle kam Er sah den Verwundeten und ging vorbei. 33Aber dann kam ein Samariter dorthin, der auf der Reise war. Als er den Verwundeten sah, hatte er Mitleid mit ihm. 34Er ging zu ihm hin, behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie. Dann setzte er ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn in ein Gasthaus und pflegte ihn. 35Am nächsten Tag holte er zwei Silberstücke hervor, gab sie dem Wirt und sagte: ›Pflege den Verwundeten! Wenn es mehr kostet, werde ich es dir geben, wenn ich wiederkomme.‹36Was meinst du: Wer von den dreien ist dem Mann, der von den Räubern überfallen wurde, als Mitmensch begegnet?« 37Der Schriftgelehrte antwortete: »Der Mitleid hatte und sich um ihn gekümmert hat.« Da sagte Jesus zu ihm: »Dann geh und mach es ebenso.«

Gottesdienst: Zeit Geist

Prrediger 6, 10-12; Prediger 11,9  (BB)
Karsten Kopjar 

 

Ein weiser Prediger hat vor ca. 3000 Jahren ein ZeitGeist-Experiment gestartet. Damals hat man es noch nicht so genannt, aber er hat Hedonismus, Detox, Karriere, Spiritualität und Self-Care ausprobiert. Er wollte wissen, wie man ein gutes Leben gestalten kann und als Resümee sagt er in Prediger 6, in den Versen 10-12 (BB): „Alles, was geschieht, ist längst vorherbestimmt. Und es steht fest, welchen Platz ein Mensch einnimmt. Er kann nicht streiten mit dem, der stärker ist als er. Ja, es gibt viele Worte und eine Menge Unsinn kommt dabei heraus. Was nützt das dem Menschen? Ja, wer weiß denn schon, was gut ist für den Menschen in seinem kurzen Leben – in den wenigen Tagen, die wie ein Schatten fliehen? Und wer kann denn schon dem Menschen sagen, wie es künftig unter der Sonne weitergeht?“ Und später im gleichen Buch schreibt der Prediger im Rückblick auf sein ereignisreiches Leben im Kapitel 11. Vers 9: „Freu dich, junger Mann, in deiner Jugend und sei guter Dinge in deinen jungen Jahren! Folge den Wegen, die du gehen willst, und geh dahin, wohin dich deine Augen locken! Aber sei dir auch bewusst, dass du dich für alles vor Gott verantworten musst."

Gottesdienst: Zeit zum Teilen

Apostelgeschichte 1, 13-14 (BB)
Katarina Ehrhardt 

 

In Jerusalem gingen die Apostel in den Raum im oberen Stockwerk ihres Hauses, wo sie von nun an immer wieder zusammenkamen. Es waren: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, Simon der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle kamen dort immer wieder zum Gebet zusammen. Auch einige Frauen nahmen daran teil, darunter Maria, die Mutter von Jesus, sowie seine Brüder.

Gottesdienst: Zeit zum Teilen

Apostelgeschichte 8, 26-39 (NGÜ)
Detlef Kauper 

 

Philippus aber bekam von einem Engel des Herrn folgenden Auftrag: »Mach dich auf den Weg in Richtung Süden! Benutze die einsame Wüstenstraße, die von Jerusalem nach Gaza hinunterführt.«Philippus machte sich auf den Weg; und als er diese Straße entlangging, kam dort in seinem Reisewagen ein Äthiopier gefahren, ein Eunuch. Es handelte sich um einen hohen Würdenträger, den Finanzminister der Kandake, der äthiopischen Königin. Der Mann war in Jerusalem gewesen, um den Gott Israels anzubeten, und befand sich jetzt auf der Rückreise. Er saß in seinem Wagen und las im Buch des Propheten Jesaja. Der Heilige Geist sagte zu Philippus: »Geh zu dem Wagen dort und halte dich dicht neben ihm!« Philippus lief hin, und als er neben dem Wagen herging, hörte er den Mann laut aus dem Buch des Propheten Jesaja lesen. »Verstehst du denn, was du da liest?«, fragte er ihn. »Wie kann ich es verstehen, wenn niemand es mir erklärt?«, erwiderte der Mann. Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. Der Abschnitt der Schrift, den er eben gelesen hatte, lautete: »Man hat ihn weggeführt wie ein Schaf, das geschlachtet werden soll. Und wie ein Lamm beim Scheren keinen Laut von sich gibt, so kam auch über seine Lippen kein Laut der Klage. Er wurde erniedrigt und all seiner Rechte beraubt. Niemand wird über Nachkommen von ihm berichten können, denn sein Leben auf der Erde wurde ihm genommen.« Der Äthiopier wandte sich an Philippus: »Bitte sag mir, von wem ist hier die Rede? Spricht der Prophet von sich selbst, oder spricht er von jemand anders? «Da ergriff Philippus die Gelegenheit und erklärte ihm, von dieser Schriftstelle ausgehend, das Evangelium von Jesus. Als sie nun, ins Gespräch vertieft, die Straße entlangfuhren, kamen sie an einer Wasserstelle vorbei. »Hier ist Wasser!«, rief der Äthiopier. »Spricht etwas dagegen, dass ich getauft werde? «Und er befahl, den Wagen anzuhalten. Beide, Philippus und der Äthiopier, stiegen ins Wasser, und Philippus taufte den Mann. Als sie wieder aus dem Wasser stiegen, wurde Philippus plötzlich vom Geist des Herrn ergriffen und an einen anderen Ort versetzt, und der Äthiopier sah ihn nicht mehr. Trotzdem erfüllte ihn eine tiefe Freude, als er nun seine Reise fortsetzte.

Gottesdienst: Zeit zum Teilen

Apostelgeschichte 6, 1-8 (BB)
Denny Göltzner 

 

In dieser Zeit wuchs die Zahl der Jünger stetig. Doch bald wurden in der Gemeinde Klagen laut. Sie kamen von den Griechisch sprechenden Mitgliedern, die aus anderen Ländern zugezogen waren. Die warfen den Hebräisch sprechenden Einheimischen vor, ihre Witwen bei der täglichen Speisung zu übergehen. Daraufhin beriefen die Zwölf eine Versammlung aller Jünger ein und sagten: »So geht das nicht! Wir können doch nicht die Verkündigung von Gottes Wort vernachlässigen – und uns stattdessen selbst um die Essensausgabe an den Tischen kümmern. Brüder und Schwestern, wählt aus eurer Mitte sieben Männer aus. Sie sollen einen guten Ruf haben und vom Geist Gottes und von Weisheit erfüllt sein. Ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir dagegen werden uns ganz dem Gebet und der Verkündigung widmen.« Der Vorschlag fand die Zustimmung der ganzen Versammlung. Sie wählten Stephanus, einen Mann mit festem Glauben und erfüllt vom Heiligen Geist. Hinzu kamen Philippus, Prochorus, Nikanor, Timon, Parmenas und Nikolaus aus Antiochia, der zum jüdischen Glauben übergetreten war. Diese sieben ließ man vor die Apostel treten. Die beteten für sie und legten ihnen die Hände auf. Das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger in Jerusalem wuchs immer weiter. Sogar von den Priestern nahmen viele den Glauben an Jesus an. Stephanus war ganz erfüllt von der Gnade und Kraft Gottes. So konnte er beim Volk Wunder und große Zeichen vollbringen

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Apostelgeschichte 2, 1-13 (NGÜ)
Anja Riedel 

 

Schließlich kam das Pfingstfest. Auch an diesem Tag waren sie alle wieder am selben Ort versammelt. Plötzlich setzte vom Himmel her ein Rauschen ein wie von einem gewaltigen Sturm; das ganze Haus, in dem sie sich befanden, war von diesem Brausen erfüllt. Gleichzeitig sahen sie so etwas wie Flammenzungen, die sich verteilten und sich auf jeden Einzelnen von ihnen niederließen. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie begannen, in fremden Sprachen zu reden; jeder sprach so, wie der Geist es ihm eingab. Wegen des Pfingstfestes hielten sich damals fromme Juden aus aller Welt in Jerusalem auf. Als nun jenes mächtige Brausen vom Himmel einsetzte, strömten sie in Scharen zusammen. Sie waren zutiefst verwirrt, denn jeder hörte die Apostel und die, die bei ihnen waren, in seiner eigenen Sprache reden. Fassungslos riefen sie: »Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wie kommt es dann, dass jeder von uns sie in seiner Muttersprache reden hört? Wir sind Parther, Meder und Elamiter; wir kommen aus Mesopotamien und aus Judäa, aus Kappadozien, aus Pontus und aus der Provinz Asien, aus Phrygien und Pamphylien, aus Ägypten und aus der Gegend von Zyrene in Libyen. Sogar aus Rom sind Besucher hier, sowohl solche, die von Geburt Juden sind, als auch Nichtjuden, die den jüdischen Glauben angenommen haben. Auch Kreter und Araber befinden sich unter uns. Und wir alle hören sie in unseren eigenen Sprachen von den wunderbaren Dingen reden, die Gott getan hat!« Alle waren außer sich vor Staunen. »Was hat das zu bedeuten?«, fragte einer den anderen, aber keiner hatte eine Erklärung dafür. Es gab allerdings auch einige, die sich darüber lustig machten. »Die haben zu viel süßen Wein getrunken!«, spotteten sie.

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Apostelgeschichte 1, 4-12 (BB)
Malte Kleinert 

 

Als Jesus wieder einmal bei den Aposteln war und mit ihnen aß, schärfte er ihnen ein: »Verlasst Jerusalem nicht! Wartet darauf, dass in Erfüllung geht, was der Vater versprochen hat. Ihr habt es ja schon von mir gehört: Johannes hat mit Wasser getauft. Aber ihr werdet in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft werden.« Da fragten ihn die Versammelten: »Herr, wirst du dann die Herrschaft Gottes in Israel wieder aufrichten?« Jesus antwortete: »Ihr braucht die Zeiten und Fristen nicht zu kennen. Mein Vater allein hat sie in seiner Vollmacht festgelegt. Aber wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr Kraft empfangen. Dann werdet ihr meine Zeugen sein – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und bis ans Ende der Erde.« Nach diesen Worten wurde er vor ihren Augen emporgehoben. Eine Wolke nahm ihn auf, und er verschwand. Die Apostel starrten wie gebannt zum Himmel und schauten ihm nach. Da standen plötzlich zwei weiß gekleidete Männer bei ihnen. Die sagten: »Ihr Männer aus Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird wiederkommen – genauso wie ihr ihn habt in den Himmel gehen sehen.« Danach kehrten die Apostel vom Ölberg nach Jerusalem zurück. Der Ölberg liegt nahe bei Jerusalem, nur etwa einen Sabbatweg entfernt.

Legofreizeit

Die Freizeit kostet 99 Euro. Die Teilnahme an dieser Freizeit kann finanziell gefördert werden. Bitte dazu Kontakt mit uns aufnehmen.

Kontakt

Die nächste LEGO-Freizeit

für Kinder im Alter von 7-12 Jahre

10. - 14.04.2022 in Braunsdorf

Du hast Lust auf: LEGO bauen. Mit vielen tollen Steinen. Mit anderen Kindern. Neues erfinden. Einfach Zeit zum Spielen. Geschichten von Gott hören. Mal ohne Eltern unterwegs sein. Dann fahr mit zur LEGO-Freizeit! Es warten spannende Workshops, Action und Spiele auf dich, in denen du dich mit LEGO und draußen in der Natur mal so richtig austoben darfst.

Anmeldung

*Diese Freizeit ist ein Angebot für Bewohner aus dem Bundesland Thüringen. Zudem wird die Freizeit gemäß der aktuellen Coronaschutzbestimmungen durchgeführt.

*Aufgrund der Unsicherheiten der Umsetzung ist eine kostenfreie Stornierung bis 14.03.2021 möglich.


Stein auf Stein

Der Song zur LEGO-Freizeit

  • Stein auf Stein

    Hier kannst du dir das Lied von vorn bis hinten anhören

  • Liedtext

    Hier kannst du das PDF laden, was du brauchst, um bei der Karaoke-Version mitzusingen

  • Mitsingen

    Hier ist der Song als Karaoke Version

Unterstützer gesucht

Unsere LEGO-Freizeiten waren vor einigen Jahren ein neues Format und ein attraktives Angebote für Kinder und Jugendliche als Mitarbeiter und Helfer. Um weiterhin diese Projektarbeit auszubauen, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Wer möchte, kann gern durch eine Spende dieses Projekt unterstützen.

Gern nehmen wir auch die Kiste LEGO, die noch von den Kindern auf dem Dachboden steht.

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Das war die erste LEGO-Freizeit des CVJM Thüringen.

Wir bauen

...Reich Gottes - das war das Thema der  LEGO-Freizeit. 

LEGO! Überall LEGO! Oben, unten, links, rechts - und 20 Jungs voller Kreativität. Das durften wir als Mitarbeitende sechs Tage lang erleben. Mittlerweile sind viele Wochen vergangen, aber uns sind schöne Erinnerungen geblieben. Von unseren Highlights möchten wir euch nochmal berichten. „Wir bauen Gottes Reich!“, darum handelte es sich in unserer zweiten LEGO-Freizeit 2018. In den Morgenprogrammen durften wir erfahren, dass man sein Haus nicht auf Sand bauen sollte, sondern ein gutes Fundament braucht, damit unser Haus nicht einstürzt. Außerdem lernten wir, dass in Gottes Reich jeder willkommen ist und gebraucht wird. Zudem haben wir entdeckt, wie cool es ist, gemeinsam mit Gott zu feiern. Im Anschluss vom Morgenprogramm ging es hinaus auf die Baustelle „Reich Gottes“. Wir hatten keine Schüppen, Presslufthämmer oder Riesenbagger, aber dafür selbstgebaute Kräne und Manpower. Die fertigen Werke waren spektakulär: vom Dönerspieß bis hin zu Gottes Thronsaal war alles dabei. Bei den Flaggen erobern, Fußball und Rugby spielen sowie bei einer Wanderung auf der Saalfelder Höhe konnten wir uns draußen bei herrlichem Wetter richtig austoben, damit wir anschließend wieder mit hoher Konzentration unsere Bauwerke widmeten. Hiermit sagen wir DANKE an unsere Bauarbeiter und für die gesegnete Zeit.

„Und zusammen bauen wir eine Welt: Stein auf Stein…“. Das war der Refrain unseres selbstgeschrieben Legosongs, dessen Titel sehr gut zu unserer Freizeit passt. Zusammen mit 25 Kindern waren wir (6 Mitarbeiter) eine Woche lang auf der Saalfelder Höhe unterwegs. Dort haben wir viele tolle Spiele gespielt und Lieder gesungen sind in kleinen Wettkämpfen gegeneinander angetreten und haben uns im Wald einmal so richtig ausgetobt. In unserem Morgenprogramm haben wir uns mit dem Hirtenjungen David und den gefährlichen Riesen Goliath auseinander gesetzt und unsere persönliche Erfahrungen zu den Themen Vergleich, Riesen bekämpfen und Freundschaft ausgetauscht. Aber natürlich war das größte Highlight unserer Freizeit das Bauen und Entwerfen kleiner Traumhäuser, Autos, Skulpturen oder ganzer Städte mit dem wunderbaren Material von LEGO. Wir haben in kleinen und großen Gruppen, alle zusammen oder auch Mal jeder für sich, einen Stein auf den andern gesetzt und damit großartige Dinge entworfen mit denen wir später auch spielen konnten und unglaublich viel Spaß gehabt.
Wir sagen DANKE für die gesegnete Zeit und den Spaß mit den Meisterbauern.

Ein paar Bilder von unserer Legofreizeiten

Hier ist nur eine Auswahl zu sehen.
Die Eltern der Freizeit bekommen einen Link per E-Mail zu allen Bildern der Freizeit.

Freizeiten – Unterwegs Gemeinschaft erleben.

Der CVJM Thüringen bietet auf dem Gelände in Hoheneiche, in der Holzmühle und auf dem Campgelände in Siloah (Nähe von Gotha) ein abwechslungsreiches Programm an. Kinder und Jugendliche finden hier alle etwas für ihre Interessen.

Weitere Freizeitangebote

Lobpreis- & Gebetsabend am 28.09.2025

Lobpreis- & Gebetsabend am 28.09.2025

„Wer glaubt, der betet, und wer betet, der erwartet und wer erwartet, der empfängt.“ So kann man die Worte von Jesus aus Lukas 11, 9-11 zusammenfassen.

Wir wollen erwartungsvoll sein und laden ein zum Gebet.  Für dich. Für deine Gemeinde. Für deine Stadt und für diese Welt. 

Wir fragen danach, was  Gebet eigentlich heißt und gestalten dazu verschiedene Stationen, in denen du Stille erleben kannst, kreativ werden darfst oder dich in Bewegung setzt. Dazu spielen wir viel Lobpreismusik. 

Die Bibel fordert uns an vielen Stellen auf, im Gebet zu bleiben. Das wollen wir gemeinsam tun.

Herzliche Einladung zum

Lobpreis- und Gebetsabend im checkpoint Jesus
Sonntag, 28.09.2025
17 Uhr
Gerberstraße 14a, Erfurt

Reflexionsangebot

Ein Reflexionsangebot für dich!

Wir wollen dich einladen über dein vergangenes Jahr nachzudenken. Folgende Impulse können dir dabei eine Unterstützung sein:

Gott hat mich dieses Jahr vor allem so gesehen... von weitem oder ganz nah?

2023 brauchte ich Beistand bei...

In Dankbarkeit blicke ich zurück?

Gott fordere mich 2024 heraus...

 

Talk: Krise im Gespräch - der Talkabend

Psalm 18,31 | Psalm 84,13
Moderation: Anja Riedel

Das ist mein Glaube

Ich verlasse mich ganz auf dich, mein Gott, wenn es um Tod und Leben geht, weil du verlässlich bist, Das ist mein Glaube, Ich verlasse mich auf dein Wort, mein Gott. Was du zusagst, hältst du auch, hast dein Wort noch nie gebrochen. Versprochen ist bei dir versprochen. Ich verlasse meine Angst und laufe im Gebet zu dir, Du verstehst uns Menschen gut, die wir zwischen Feuern leben, und nimmst unserer Angst den Bann. Ich verlasse meine Schuld, alles, was dich traurig macht, Ich bekenne sie vor dir, du wirfst sie weit hinter dich und sprichst mich los von ihr. Ich verlasse meinen Stolz, alles arrogante Wesen und bekenne, wer ich wirklich bin. Du nennst mich nun ein Gotteskind, und die Wahrheit macht mich frei. Ich verlasse mich ganz auf dich, mein Gott, wenn es um Tod und Leben geht, weil du verlässlich bist.

Das ist mein Glaube.

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Trainee 2018/19 - Antonia

Halli Hallo,

Mein Name ist Antonia Hardt.
Ich bin 19 Jahre alt und komme aus dem wunderschönen Essen im Ruhrpott. Ich habe vor einem Jahr mein Abitur gemacht, war danach für ein Jahr in England und habe dort in einer Bibelschule der Fackelträger gearbeitet. Besonders ist mir in dieser Zeit die Gemeindearbeit ans Herz gewachsen, weshalb ich mich für das Traineejahr entschieden habe. 
Deswegen freue ich mich auf meine Arbeit im Checkpoint, auf Kindergottesdienste, Organisatorisches und Freizeiten, die ich mitgestalten darf!
Was mich richtig begeistert, sind die kreativen Köpfe im Checkpoint und vielen Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen!

Ich bin sehr gespannt auf neue Begegnungen, nette Gespräche, und wünsche mir mehr hinter die Organisation einer Gemeinde zu gucken.
Zudem habe ich mich natürlich sofort in Erfurt, die deutlich schönere Stadt als Essen, verliebt, mit den vielen netten Orten und gemütlichen Cafés.
Ich freue mich auf zahlreiche Entdeckungstouren und darauf ganz persönliche Lieblingsorte zu erkunden. 

Alles Liebe,

Antonia

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CVJM Thüringen e.V.

  • Adresse

    CVJM Landesverband

    Gerberstraße 14a
    99089 Erfurt
  • Telefon

    Mo-Fr 8:30-15:30

    0361.2646555

50.9880,11.0244

cpj logo

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten jeden Sonntag um 17:00 und 19:00 Uhr.

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Fragen und Antworten

Wenn du neu bei uns im cpJ bist, wirst du bestimmt einige Fragen haben. Wir haben hier versucht Antworten zu geben. Wenn du darüber hinaus Antworten auf deine Fragen brauchst, dann stell sie uns. Gern stehen wir für eine Antwort bereit.

Allgemein

  • Wann und wo ist checkpointJesus?

    Die Hauptveranstaltungen sind sonntags um 17:00 Uhr. Da treffen wir uns zum Gottesdienst und laden dich recht herzlich dazu in die Gerberstraße 14a in Erfurt ein. Darüber hinaus gibt es natürlich noch viel mehr Veranstaltungen und Treffen. Eine gute Übersicht bekommst du auf der Startseite im Gemeindekalender oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

  • Kann da jeder hinkommen?

    Ja. Zum cpJ kann wirklich jede und jeder hinkommen. Der checkpoint Jeus ist ein Projekt des CVJM Thüringen, welcher ein überkonfessioneller Jugendverband ist. Nähere Informatione dazu findest du hier.

  • Warum nennt ihr euch „checkpointJesus“?

    Der Name ist entstanden, als sich noch etwa 8-10 Leute regelmäßig zum Beten getroffen haben. Es gab keinen großartigen Abstimmungsprozess oder Dergleichen. Wir fanden den Namen damals passend.

  • Warum wollt ihr eine Stadt auf dem Berg sein, wenn Erfurt gar nicht auf einem Berg liegt?

    Wir sind Christen in Erfurt, die die Vision haben, sichtbar wie eine Stadt auf dem Berg zu sein, wir wollen gesellschaftlich relevant sein, Menschen zeigen, wie toll ein Leben mit Gott ist. Für uns steht ein Leben mit Jesus im Zentrum und Jesus wollen wir besser kennen lernen.
  • Können die Räumlichkeiten für private Veranstaltungen genutzt werden?

    Die Räume auf der Grundebene in der Gerberstraße sind das Zuhause des cpJ. Es gibt keine offiziellen Vermietungen. Eine Anfrage kannst du aber dennoch stellen. Wir werden die zeitlichen und räumlichen Möglichkeiten für dich prüfen. Bitte sende eine Mail an Denny Göltzner.
  • Was kosten eure Veranstaltungen?

    Unsere Veranstaltungen sind in der Regel kostenlos. Falls wir doch mal eine Veranstalung anbieten, bei dem wir einen Beitrag ausweisen, werden wir das auf den entsprechenden Flyern und im Internet publizieren.

    Dennoch kannst du gern in die gelbe Schachtel am Ausgang eine Spende geben.

  • Gibt es auch Gruppenangebote unter der Woche?

    Ja. Montags kannst du in Kooperation mit dem CVJM Erfurt am Volleyball teilnehmen. Mittwochs und Donnerstags haben wir im Haus eine Krabbelgruppe. An den Abenden finden an verschiedenen Orten Hauskreise statt. Detailierte Informationen findest du in unserem Gemeindekalender.

Gottesdienst

  • Wann und wo findet der Gottesdienst im cpJ statt?

    Wir treffen uns jeden Sonntag um 17:00 Uhr im Saal des CVJM Thüringen in der Gerberstraße 14a in 99089 Erfurt.

  • Gibt es irgendetwas zu beachten?

    Du kannst so kommen, wie du bist! Ob du die Hände hebst zum Beten oder beim Singen stehst oder lieber die Hände faltest oder sitzt - es gibt viele Möglichkeiten, Gott zu begegnen. Wir erwarten Offenheit und Akzeptanz gegenüber denen, die ihren Glauben anders als du ausdrücken.
  • Was kostet das Essen?

    Zwischen den Gottesdiensten bieten wir jeden Sonntag warmes Essen an. Das gemeinsame essen ist das Verbindungsglied zwischen den Gottesdiensten. Hier können sich die Besucher des ersten Gottesdienstes  mit den Besuchern des zweiten Gottesdienstes begegnen.

    Wir bitten um eine Spende von 1 Euro pro Erwachsenen, Kinder essen kostenfrei. Wenn du dich an den Kosten beteiligen magst, wirf das Geld in die kleine Büchse am Tresen.

  • Ist das gemeinsame Essen vegetarisch/für Allergiker...?

    In der Regel wird ein Fleischgericht und ein vegetarisches Gericht angeboten. Wenn es nur eine Sorte gibt, ist das immer vegetarisch.

    Aus technischen Gründen können wir nicht auf alle Allergien Rücksicht nehmen und bitten dafür um Verständnis. Du kannst aber direkt am Thresen nachfragen.

Kinder

  • Für welche Altersgruppen gibt es im cpJ Angebote?

    Wir haben Angebote für Fischlis (2 bis 4 Jahre), Bibelentdecker (5 bis 8 Jahre) und die Gruppe der heavenward (9 bis 12 Jahre) immer Sonntags zum 17:00 Uhr Gottesdienst.

  • Wie ist das mit der Kindeswohlgefährdung?

    Alle unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind geschult und haben eine Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnet. Die Qualitätsmaßstäbe des CVJM Thüringen gelten auch im cpJ. Informationen dazu findest du im "Pädagogischen Konzept des CVJM Thüringen" unter dem Punkt: 5. Qualität von Maßnahmen/Freizeiten

  • Gibt es eine Wickelkommode?

    Ja. Auf dem barrierefreien WC ist eine Wickelkommode installiert. Hier findest du auch die nötigen Utensilien, falls bei dir mal die Windeln, Feuchttücher oder Dergleichen ausgehen sollten.

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Finde deine Gruppe

checkpointJesus ist der Traum von christlicher Gemeinschaft für junge Leute in Erfurt.
checkpointJesus ist ein Ort, an dem christlicher Glaube erfahrbar und erlebbar ist.

Kleingruppen

Die Kleingruppen bieten die Möglichkeit, um unter der Woche Gemeinschaft zu erleben. Neun Monate lang miteinander unterwegs sein, sich im Alltag unterstützen und über Gott im Gespräch sein. Hier soll Wachstum in dreierlei Hinsicht passieren: du und Gott, du in Beziehung zu anderen und du zu dir selbst. Scroll dich durch, finde die passende Kleingruppe und melde dich an. Du bist herzlich willkommen!

Weitere Gruppen

Du suchst erstmal „einfach so“ nach Gemeinschaft? Bist z.B. interessiert an Kreativem oder Sport? Es gibt im checkpointJesus noch weitere Gruppen, bei denen sich die Leute jedesmal neu durchmischen. Da kannst du einfach dazukommen und Gemeinschaft erleben! Hier gehts zu den weiteren Gruppen.

Teams

Wenn jeder Mensch von Gott begabt ist, dann hast du auch allerhand davon geschenkt bekommen! Du darfst dich im checkpointJesus einbringen. Lebe mit uns den Traum von einer christlichen, ausstrahlenden Gemeinschaft. Weil wir relevant und präsent für Erfurt sein wollen. Hier findest du unsere Teams, in denen du deine Gaben entfalten darfst.

KLEINGRUPPEN

WEITERE GRUPPEN

TEAMS

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Ein Ort,
an dem christlicher Glaube
erlebbar ist.

Freie Stelle im cpJ: PREDIGER/IN

Als Christen haben wir erlebt, dass Jesus real ist. Das war die bisher beste Erfahrung unseres Lebens...

checkpointJesus ist ein Ort vor allem für junge Menschen in Erfurt, die mehr vom Leben erwarten.

Wir kommen jede Woche am Sonntagabend zusammen. Manche würden es Gottesdienst nennen, für uns ist es mehr: es ist ein Ruhepunkt in der Woche, Raum zum Auftanken und Zeit über Gott und die wirklich wichtigen Fragen des Lebens nachzudenken. Aber auch um Musik zu machen, zu quatschen, alte und neue Freunde zu treffen. Dabei sind wir etwas lauter und chaotischer, als man es vielleicht sonst erwarten würde. Bass, Schlagzeug, Kindergeschrei, zusammen essen und trinken, das alles gehört für uns dazu!

Wir sind Christen in Erfurt, die die Vision haben, sichtbar wie eine Stadt auf dem Berg zu sein, wir wollen gesellschaftlich relevant sein, Menschen zeigen, wie toll ein Leben mit Gott ist. Für uns steht ein Leben mit Jesus im Zentrum und Jesus wollen wir besser kennen lernen. Dafür treffen wir uns in kleinen Gruppen, Hauskreisen, in denen es ganz persönlich um jeden einzelnen geht, in dem Raum besteht, um Fragen, Probleme, Zweifel anzugehen, aber vor allem Beziehung zu anderen Christen zu haben. Für uns ist es wichtig, dass jeder, der dabei ist, seine Gaben einsetzen und entwickeln kann, dabei schreiben wir niemandem vor, wie er zu sein hat, sondern sind offen für neue Ideen und Einflässe. Wir freuen uns über jeden, der bei uns vorbeischaut, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder religiösem Hintergrund.
Gottesdienst jeden Sonntag
um 17:00 Uhr


Für Kinder von 3-12 Jahren gibt es um 17:00 parallel drei altersgerechte Kindergottesdienste

Der cpJ trifft sich in Erfurt in der


Gerberstraße 14a
0361.2646555

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Gemeinschaft, Leben, mitmachen

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Wir sind nur so gut, wie du dich einbringst.

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was Gott dir schenkt.

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Gemeindekalender

Hier siehst du die letzten sieben Artikel.

Weitere Blogeinträge sind in den Rubriken NEUES und PREDIGTEN.

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checkpointJesus

Gerberstraße 14a
99089 Erfurt

0361-2646555

YT-cpJ - Menu-Home (en)

A place
where Christian faith
can be experienced.

As Christians, we have experienced that Jesus is real. So far, this has been the best experience of our lives.

checkpointJesus is a place above all for young people in Erfurt, who expect more from life.

We come together every week on Sunday evenings. Some would call it a worship service, but for us it is more: it is a calming point in the week, a place to refuel, and a time to reflect on God and the really important questions of life. But also to make music, to chat, and to meet old and new friends. So we are somewhat louder and more chaotic than one would perhaps otherwise expect of us. Bass, drums, children screaming, eating and drinking together—for us it is all a part of it!

We are Christians in Erfurt, who have a vision to be visible like the city on a hill. We want to be relevant in society, to show people how awesome a life with God is. For us, a life with Jesus is central and we want to get to know Jesus better. That´s why we meet in small groups, in „house circles“, where each individual can personally address questions, problems, doubts, but above all have a relationship with other Christians. For us it´s important that everyone who is there can use and develop their gifts. With that, we do not dictate to anyone how they should be, but are open for new ideas and influences. We´re glad to meet anyone who comes to visit us, regardless of age, gender, origin, or religious background.
Worship service every Sunday,
at 5pm and 7pm.

Nächster 17:00 Uhr Gottesdienst in

Gerberstraße 14a in Erfurt
0361.2646555

 

Der Youtube Predigtkanal

 

 

Community, life, get involved

 

 

We are only as good as what you contribute.

 

 

Give from
what God gives you.

 

 

We carry with us what affects others.

 

Gemeindekalender

Die letzten fünf Neuigkeiten

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Wer wir sind

checkpointJesus ist der Traum von christlicher Gemeinschaft für junge Leute in Erfurt.
checkpointJesus ist ein Ort, an dem christlicher Glaube erfahrbar und erlebbar ist.

Als Christen haben wir erlebt, dass Jesus real ist. Und das war die bisher beste Erfahrung unseres Lebens. checkpointJesus ist eine Gemeinschaft von jungen Menschen in Erfurt, die Glauben und Leben miteinander teilen und andere zum Glauben einladen.
checkpointJesus, das ist ein Ort vor allem für junge Menschen in Erfurt, die mehr vom Leben erwarten. Wir feiern jede Woche am Sonntagabend Gottesdienst. Es ist nicht nur ein Ort der Zusammenkunft, sondern für uns ist es mehr: es ist ein Ruhepunkt in der Woche, Raum zum Auftanken und Zeit über Gott und die wirklich wichtigen Fragen des Lebens nachzudenken. Aber auch um Musik zu machen, zu quatschen, alte und neue Freunde zu treffen. Dabei sind wir etwas lauter und chaotischer, als man es vielleicht sonst erwarten würde. Bass, Schlagzeug, Kindergeschrei, zusammen essen und trinken, das alles gehört für uns dazu!
Wir sind Christen in Erfurt, die die Vision haben, sichtbar wie eine Stadt auf dem Berg zu sein. Wir wollen gesellschaftlich relevant sein, Menschen zeigen, wie toll ein Leben mit Gott ist. Für uns steht ein Leben mit Jesus im Zentrum und Jesus wollen wir besser kennen lernen. Dafür treffen wir uns in kleinen Gruppen, Hauskreisen, in denen es ganz persönlich um jeden einzelnen geht, in dem Raum besteht, um Fragen, Probleme, Zweifel anzugehen, aber vor allem Beziehung zu anderen Christen zu haben. Für uns ist es wichtig, dass jeder, der dabei ist, seine Gaben einsetzen und entwickeln kann. Dabei schreiben wir niemandem vor, wie er zu sein hat, sondern sind offen für neue Ideen und Einflüsse. Wir freuen uns über jeden, der bei uns vorbeischaut oder den wir im persönlichen Leben treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder religiösem Hintergrund.


Im checkpointJesus kann man...

seine Begabungen und Wünsche einbringen
Glauben erleben
gemeinsam nachdenken
zuhören und miteinander reden
Spaß haben
Leute treffen und kennen lernen

Was wir glauben

Wir glauben an Gott den Vater, den Schöpfer unserer Welt, der aktiv in unser heutiges Leben ganz direkt eingreift. Wir glauben an Jesus, der als Mensch auf diese Erde kam. Er hat für uns gelebt und für uns ist er gestorben und auferstanden. Jesus ist die letzte, verbindliche Liebeserklärung Gottes an uns Menschen.
Der Mensch ist Sünder. Vergebung kann von uns nicht verdient werden. Sie ist ein Geschenk. Wer dieses Geschenk Gottes annimmt und Jesus in sein Leben einlädt, der ist Christ. Wir glauben an den Heiligen Geist, der uns Christen in die Gemeinschaft zu Gott und zu anderen Christen führt. In dieser Gemeinschaft, im gemeinsamen Hören auf Gottes Wort, wie wir es in der Bibel finden, und im Hören aufeinander, im Beten, Arbeiten und Feiern wollen wir Gottes Plan für unser Leben erfahren.
Wir freuen uns über die Vielfalt Gottes Schöpfung und wissen, dass jeder von uns von Gott einzigartig geschaffen wurde, mit einer persönlichen Geschichte mit Gott, mit besonderen Fähigkeiten und Gaben. Zusammen wollen wir Verantwortung für die Welt in der wir leben übernehmen und gesellschaftlich relevant bleiben.

Die drei Säulen der Mitgliedschaft

Jeder, der Mitglied im checkpointJesus werden will, erkennt die Werte als Basis der Mitgliedschaft an. Auf dieser Basis bauen sich dann die drei Säulen der Mitgliedschaft auf.

Teilnahme

Jedes Mitglied nimmt am Leben von checkpointJesus verbindlich teil. Das schließt die Teilnahme an Veranstaltungen genau so ein wie die innere Begleitung (z.B. durch Gebet…) am Prozess und der Entwicklung von checkpointJesus. Jedes Mitglied übernimmt damit Verantwortung für die ganze Gemeinde.

Mitarbeit

Jeder Christ ist ein Mitarbeiter. Gemäß seinen Begabungen sucht jedes Mitglied seinen Platz im checkpointJesus, um entsprechend seinen derzeitigen zeitlichen Möglichkeiten mitzuarbeiten.

Finanzen

checkpointJesus trägt sich finanziell selber. Jedes Mitglied unterstützt checkpointJesus entsprechend seinen Möglichkeiten. Ob das biblische Prinzip des Zehnten dabei eine Orientierung ist, entscheidet jeder selber.

Grundsätzlich gilt: Jeder bestimmt selber das Maß und den Inhalt seiner Teilnahme, Mitarbeit und finanziellen Beteiligung.
Jedes Mitglied hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung von checkpointJesus. Mitglied wird man, wenn man den Aufnahmeantrag stellt und durch die persönliche Segnung im Gottesdienst. Das ist jederzeit möglich. Über die Aufnahme entscheidet das Leitungsteam. Die Mitgliedschaft ist freiwillig und hat keine rechtliche Bedeutung, sie soll die Verbindlichkeit stärken und damit die Vision und den Auftrag von checkpointJesus fördern. Wir betonen: Niemand braucht Mitglied sein, um am Leben von checkpointJesus teilzunehmen.
Die Mitgliedschaft wird checkpointJesus stärken, aber sie wird niemand ausgrenzen.

Die Gruppen im checkpointJesus

Kleingruppen

Die Kleingruppen bieten die Möglichkeit, um unter der Woche Gemeinschaft zu erleben. Neun Monate lang miteinander unterwegs sein, sich im Alltag unterstützen und über Gott im Gespräch sein. Hier soll Wachstum in dreierlei Hinsicht passieren: du und Gott, du in Beziehung zu anderen und du zu dir selbst. Scroll dich durch, finde die passende Kleingruppe und melde dich an. Du bist herzlich willkommen!

Weitere Gruppen

Du suchst erstmal „einfach so“ nach Gemeinschaft? Bist z.B. interessiert an Kreativem oder Sport? Es gibt im checkpointJesus noch weitere Gruppen, bei denen sich die Leute jedesmal neu durchmischen. Da kannst du einfach dazukommen und Gemeinschaft erleben! Hier gehts zu den weiteren Gruppen.

Teams

Wenn jeder Mensch von Gott begabt ist, dann hast du auch allerhand davon geschenkt bekommen! Du darfst dich im checkpointJesus einbringen. Lebe mit uns den Traum von einer christlichen, ausstrahlenden Gemeinschaft. Weil wir relevant und präsent für Erfurt sein wollen. Hier findest du unsere Teams, in denen du deine Gaben entfalten darfst.

Wie wir entstanden sind

Die Idee zu checkpointJesus ist während eines Lobpreiskonzertes von Albert Frey in der Lutherkirche im Rahmen des Kirchentages 2000 in Erfurt entstanden. Es waren nur ganz wenige Besucher in dieser großen Erfurter Kirche, in der vor wenigen Jahrzehnten noch eine lebendige Gemeinde zu Hause war. Da kam bei unterschiedlichen Leuten der Gedanke auf, eine Gemeinde für morgen zu entwickeln. Wie klassisch bei einer Gemeindepflanzung, dauerte es seine Zeit von der ersten Vision bis zum Weg in die Öffentlichkeit. Da es keine „Muttergemeinde“ gab, wie es im klassischen Modell der Gemeindepflanzung ist, wurde der CVJM Thüringen zum Ort der Visionsumsetzung. Die Grundlage des CVJM mit der Pariser Basis bildeten den passenden Rahmen für unserer Vision. „Die Christlichen Vereine junger Menschen haben den Zweck, solche jungen Menschen miteinander zu verbinden, welche Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine Jünger sein und gemeinsam danach trachten wollen, das Reich ihres Meisters unter jungen Menschen auszubreiten. Keine an sich noch so wichtige Meinungsverschiedenheit über Gegenstände, die diesem Zwecke fremd sind, sollte die Eintracht geschwisterlicher Beziehungen der verbundenen Vereine stören.“ (Pariser Basis, 1855)
Der Anfang war geprägt von Gebet und Zeit, um die Vision zu beschreiben. Es wurde nach Verbündeten gesucht, die diesen Traum von einer Gemeinschaft in der Kultur junger Menschen teilen. Nach einem Jahr Visionsentwicklung gab es die erste öffentliche Veranstaltung: die „Gebetsparty“, in der gebetet, gesungen, geredet und geträumt wurde. Es kamen immer mehr junge Leute dazu, die missionarisch leben wollten. Deshalb wurde 2002 der „Event“ als missionarisches Veranstaltungsformat entwickelt und einmal pro Monat angeboten. Neben dem Ziel junge Menschen für den Glauben zu begeistern wurde auch erreicht, Menschen für ehrenamtliches mitarbeiten zu gewinnen.
Die Menschen, die sich hier getroffen haben, hatten eine Sehnsucht nach tragender Gemeinschaft und geistlichem Wachstum. Deshalb hat man sich zusammen zum Sport getroffen, zusammen gefeiert, einander in praktischen Dingen geholfen, Hauskreise gegründet und einen Gottesdienst entwickelt, zu dem man auch seine nichtchristlichen Freunde einladen kann. Seit 2003 gabt es jeden Sonntag um 18:00 Uhr den „Gottesdienst für Ausgeschlafene“. Seit 2016 wird das Evangelium lebensnah und authentisch um 17:00 mit Kindergottesdienst und um 19:00 mit anschließendem chillout verkündigt. Die Gestaltung des Gottesdienstes erfolgt durch viele ehrenamtliche Mitarbeiter und ist in seinen Elementen verständlich für Menschen ohne christliche Sozialisation. Kennzeichen sind die Kontinuität, Freisein von traditionellen Formen, Transparenz, Besucherorientierung, Multimedialität, viele Mitwirkende und Musik. Besonders wichtig ist, dass nach dem Gottesdienst Zeit ist für ein gemeinsames Essen. Neben dem Gottesdienst haben sich Gemeinschaftsflächen wie Hauskreise, gemeinsames wegfahren, Sport, Krabbelgruppe und verschiedene Teams entwickelt. Es wurden Taufen und Hochzeiten gefeiert sowie einige Kinder geboren, sodass wir heute sonntags 70-80 erwachsene Gottesdienstbesucher haben und 20-25 Kindern im Alter von drei bis elf Jahren, die an verschiedenen altersspezifischen Kinderprogrammen teilnehmen und ca. 10 Babys und Kleinkindern, die mit ihren Eltern im Seminarraum den Gottesdienst verfolgen. Von 2004 bis 2017 hatte Detlef Kauper als Pfarrer unsere Personalstelle inne. Seit 2017 arbeitet Sara Hofmann als Hauptamtliche für den checkpointJesus. Getragen wird die Arbeit von ehrenamtlicher Mitarbeit und Spenden. Derzeit gibt es 59 Mitglieder, die die Vision des checkpointJesus tragen und leben.

Werte, die uns bestimmen

Im checkpointJesus sind folgende Werte besonders wichtig und werden gemeinsam gelebt.

  • cpj icon Mission (Lukas 15, Römer 10,10; Johannes 3,16)

    Wir wollen mit Menschen in Kontakt treten, die schon längst vergessen haben, dass sie Gott vergessen haben, und in eine lebendige Beziehung zu Jesus einladen. Unsere Gemeinschaft soll ein Ort sein, wo Menschen Gott suchen und erfahren und ihren Fähigkeiten entsprechend miteinander arbeiten. Von Anfang an war der checkpointJesus vor allem für junge Leute ausgerichtet, und auch wenn wir uns immer im wieder neu ausrichten, bleiben jungen Menschen unsere Zielgruppe.
  • cpj icon Sammlung (Apostelgeschichte 6,2-5 ; 1. Petrusbrief 4,10)

    Wir wollen ein Ort sein für Christen, die bisher keinen Platz für sich gefunden haben und hier ihre Begabungen einbringen können.
  • cpj icon Wachstum (Epheserbrief 4,15; Johannesevangelium 15,7; Apostelgeschichte 1,8)

    Wir wollen Gottes Plan für unser Leben entdecken und umsetzen. Deshalb wollen wir uns von seinem Wort erneuern und verändern lassen. Wir sind überzeugt davon, dass der Heilige Geist in unserem Leben wirkt und wir im Gebet Gott besser kennen lernen können.
  • cpj icon Gabenorientierte Mitarbeit (1. Petrusbrief 4,10)

    Jeder Christ ist ein Mitarbeiter, der seinen Gaben gemäß seinen Platz in der Gemeinde und in der Welt einnimmt. Wir wollen niemanden vorschreiben, wie er zu sein hat, stattdessen versuchen wir jeden anhand von seinen Gaben an den richtigen Platz in der Gemeinde zu stellen. Dabei steht nicht im Vordergrund, welche Aufgaben bewältigt werden müssen, sondern die Persönlichkeit jedes einzelnen.
  • cpj icon Christliche Gemeinschaft (Markusevangelium 10, 17-22)

    Wir wollen liebevoll mit anderen Menschen leben. Dabei wissen wir, dass Gott immer bei uns ist; seine Liebe soll unsere Beziehungen bestimmen. Wir passen aufeinander auf und wollen im Geist der Wahrheit und Freiheit leben. Wahrheit und Freiheit sind uns wichtig, einander die Wahrheit zu sagen, wie wir sie aus der Bibel verstehen und einander die Freiheit geben, darauf zu reagieren.
  • cpj icon Qualität (Kolosserbrief 3,17; Maleachi 1,6-14)

    Wir wissen, das Qualität Gott ehrt. So wollen wir das Beste tun mit den Möglichkeiten, die wir haben.
  • cpj icon Landeskirche/CVJM (Hebräerbrief 12,1)

    Der Rahmen, in dem uns Gott einen Platz gegeben hat, ist der CVJM bzw. die Landeskirche, an deren Erneuerung wir mitarbeiten. Maßstab sind die Bekenntnisschriften der Ev. Kirche. Traditionellen Formen kirchlichen Lebens fühlen wir uns nicht verpflichtet.
  • cpj icon Leitung (Römerbrief 12,8)

    Die Gabe der Leitung ist wesentlich für die Entwicklung des Leibes Christi. Sie kann sich nur im Team entfalten. Wir wollen durch richtig verstandene Leitung unsere Vision am Leben erhalten und voraus schauen, um Gottes Werk voranzubringen. Das Leitungsteam sorgt dafür, dass jeder seinen Platz finden kann und wir alle zusammen im Glauben wachsen können.
  • cpj icon Gesellschaftliche Relevanz (1.Korinther 9,19-23)

    Unsere Gemeinschaft soll kulturell und gesellschaftlich relevant sein, ohne ihre eigene Identität aufzugeben. Wir wollen wirkliche Veränderung in einzelnen Leben und in der gesamten Gesellschaft bewirken. Dabei wollen wir uns für soziale, kulturelle und politische Belange mit einer christlichen Stimme einsetzen.
  • cpj icon Netzwerk (1. Korintherbrief 3,5-11)

    Wir achten alle Gemeinschaften, Gruppen und Gemeinden in den Kirchen, die einen anderen Weg gehen als wir. Wir wollen uns mit anderen Gruppen vernetzen, die wie wir offen für neue Wege mit Gott sind. Wir sind im CVJM und der evangelischen Landeskirche eingebunden, mit der wir eng zusammenarbeiten, und in der Evangelischen Allianz und Christen für Erfurt vernetzt.

Was wir gelernt haben

In der Entwicklung einer neuen Gemeindeform, wie dem checkpoint Jesus, sind uns folgende Punkte wichtig geworden.

  • 1. Eine Vision braucht Zeit.

    Es ist ein langer Prozess von der Visionseingabe über Visionsentwicklung hin zum Beleben einer Vision. Gemeinde entsteht nicht neu von heute auf morgen. Gottes Zeitplan für die Entwicklung, z.B. in Bezug auf Besucherzahlen, ist oft nicht unser gewesen. Es braucht Zeit, Gebet, Demut und Treue im Glauben.
  • 2. Eine Vision braucht Visionsträger.

    Eine Idee oder ein klares Bild von einer neuen Gemeindeform zu haben, ist ein wunderbares Geschenk. Um eine Vision zu leben, braucht es Menschen, die diese Vision mittragen durch Gebet, Begleitung, Mitdenken, Mitgestalten, Mitarbeit, Unterstützung und Spenden. Menschen, die zum Gesicht dieser Vision werden, sind entscheidend für die Umsetzung.
  • 3. Eine Vision braucht Menschen, die diese Vision leben.

    Für eine lebendige Vision sind Menschen gefragt, die diese auch mit Leben ausfüllen. Uns ist besonders die gabenorientierte Mitarbeit ein sehr wichtiger Wert geworden. Wir können nur das leisten, was Menschen von sich aus tun wollen. Deshalb ist es uns wichtig, dass jeder seine Gaben entdecken kann. Diese bestimmen den Platz seiner Mitarbeit. Und Mitarbeit ist oft der erste Schritt zum Glauben. Neben der Mitarbeit sind auch die Teilhabe an der Gemeinschaft und die finanzielle Unterstützung die zentralen Säulen für eine lebendige Vision.
  • 4. Eine Vision bleibt. Menschen verändern sich.

    Über den Entstehungsprozess von checkpointJesus bis heute ist uns klar geworden, dass die Vision sehr stark ist und sich nicht verändert. Einige Menschen, die den checkpoint am Anfang geprägt haben, sind heute nicht mehr da. Sie sind ihre Lebenswege weiter gegangen. Familie und Beruf haben sie bewegt, ihren Lebensmittelpunkt zu verändern. Es sind Menschen zum Glauben gekommen und leben heute an einem anderen Ort. Andere wiederum haben einen Platz in einer anderen Gemeinde gefunden. Wir haben erlebt, wie junge Studenten zu beruflich stark involvierten Elternteilen geworden sind. Es ist und war also viel Bewegung im checkpoint. Doch die Vision bleibt.